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Zivis in der Moscheegemeinde in Essen-KaternbergNachdem der Vorbeter seine Kutte angelegt und sein Waschritual beendet hat, betritt er mit seinem schmuckhaften schwarzen Gewand den Gebetssaal in der Moschee von Essen-Katernberg. Auf seinem Kopf glänzte der graue Turban zwischen den reich verzierten Wänden und Säulen. Es ist einer der wenigen Gebetsräume in Essen, der prunkvoll mit großen Kronleuchtern, der runden Kuppel und vielen heiligen Schriften des moslemischen Glaubens verziert ist. Es lag eine ruhige, fast andächtige Atmosphäre in dem Saal, in dem sich die Zivis platzieren. Der Vorbeter, der übrigens extra in der Türkei eine stattliche Ausbildung in Theologie genoss, trat an sein neu-modernes Mikrofon und fing an mit leiser starker Stimme das Eröffnungsgebet in arabischer Sprache zu summen.
Wie in jeder Religion ist es so, dass auch der Dachverband , dem die Glaubensstätte angehört, das Wirken der Gemeinde in der Gesellschaft bestimmt. De Terroristen, die den moslemischen Glauben missbrauchen, sind in der Ditib-Gemeinde in Katernberg genauso unerwünscht und in der Minderheit, wie christliche Splittergruppen, die im Namen des Glaubens Menschen morden. Foto: Andreas Sloka Kategorie: Rundfahrt | Einen Kommentar schreiben |
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